Impfungen USA

Impfungen USA

Überblick über die Impfvorschriften der Vereinigten Staaten

 

Schutzimpfungen sind ein wichtiges Thema bei der Gesundheitsvorsorge. Doch im Ausland ist der Impfschutz noch einmal wichtiger. Sie fragen sich, welche Impfungen Sie für die USA brauchen? Wir erklären, welche US Impfbestimmungen aktuell gelten und ob sich die Impfungen je nach US Bundesstaat, Reise oder Aufenthaltstitel unterscheiden.

Wenn Sie Unterstützung bei der Beantragung einer Aufenthaltsgenehmigung für die USA benötigen, kontaktieren Sie unsere Visa Spezialisten gerne für eine unverbindliche Beratung.

Impfbestimmungen USA

Für die Einreise in die USA gibt es aktuell keine Impfpflicht. Wenn Sie in die Vereinigten Staaten reisen, müssen Sie demnach keine Pflichtimpfungen für die USA vornehmen und auch der Impfpass muss nicht zwingend in Ihren Koffer.

Neben den Impfungen, die Sie aus Ihrem Heimatland (z. B. Deutschland) kennen, können für Ihre Amerika Reise allerdings bestimmte Impfungen empfehlenswert sein. Diese Impfungen für die USA sind nicht vorgeschrieben, aber es ist sinnvoll, seinen Impfschutz zu überprüfen und ggf. aufzufrischen.

Das bedeutet aber nicht, dass überhaupt keine Impfvorschriften in Amerika gelten. In den USA gibt es zahlreiche Pflichtimpfungen, doch diese gelten in der Regel nicht für USA Urlauber. Wenn Sie jedoch eine GreenCard beantragen, sich für eine längere Zeit in den USA aufhalten, Ihre Kinder eine Bildungseinrichtung besuchen sollen etc. spielen die Impfbestimmungen für die USA eine sehr wichtige Rolle!

So oder so: Bei einer Reise in die Vereinigten Staaten kann es durchaus sinnvoll sein, Ihre Standardimpfungen aufzufrischen und ggf. zu ergänzen. Im Fall von lokalen Gefährdungslagen durch akute Ausbrüche von Krankheiten und Hygienemängeln sind bestimmte Impfungen nämlich ratsam. Die US amerikanische Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control, kurz CDC, gibt tagesaktuelle Informationen und Gesundheitshinweise heraus, die für USA Reisende sehr wertvoll sind.

Bild von einem Arzt, der Impfungen für die USA vornimmt

Welche Impfungen für die USA sind notwendig?

 

Impfungen bei ESTA

Sie reisen visumfrei in die USA? Perfekt – dann müssen Sie sich keine weiteren Gedanken um Pflichtimpfungen für die USA machen.

Bei der Einreise in die USA mit ESTA, z. B. als Tourist oder Geschäftsreisender, müssen Sie nichts weiter beachten. Die US Behörden verlangen bei der Einreise unter dem sogenannten Visa Waiver Program keine speziellen Impfungen für Ihren USA Aufenthalt.

Im ESTA Antragsformular wird zwar nach ansteckenden Krankheiten gemäß Section 36(b) des Public Health Service Act gefragt (hierunter fallen z. B. Chloera, Diphtherie und Tuberkulose), aber eine Pflichtimpfung von Seiten der US Behörde CBP gibt es nicht.

Natürlich bleibt es Ihnen selbst überlassen, sich um empfohlene Schutzimpfungen zu kümmern.

Impfungen beim USA Visum

Ein US Visumantrag besteht mindestens aus dem DS160 Visumantragsformular und einem Termin im US Konsulat. Daher könnte man meinen, dass u. a. bestimmte Impfungen für die USA erforderlich sind. Das ist zum Glück nicht der Fall. Sie müssen sich also nicht zusätzlich ärztlich untersuchen bzw. impfen lassen, bevor Sie ein US Visum beantragen können.

Im Online Antrag DS 160 werden Sie nach ansteckenden, meldepflichtigen Krankheiten gefragt (z. B. Syphilis oder offene Tuberkulose), besondere Impfbestimmungen für die USA gelten allerdings nicht für die Mehrheit der Visumantragsteller bzw. Visuminhaber.
Egal, ob Sie ein Touristenvisum, ein Studentenvisum oder Arbeitsvisum beantragen – es gibt in der Regel keine Pflichtimpfungen für die USA. Wenn Sie also an keiner besonderen Erkrankung leiden, sind Impfungen für die USA höchstwahrscheinlich kein Thema.
Nichtsdestotrotz ist es sinnvoll, über einen intakten Impfschutz bei den gängigen bzw. vom Heimatland empfohlenen Impfungen zu verfügen.

Ausnahme: Impfungen für die USA bei Auslandssemester

Das J1 Visum bildet in Sachen USA Impfungen eine Ausnahme. Viele Bildungseinrichtungen setzen einen umfassenden Impfschutz voraus. Um das Infektionsrisiko zu mindern, müssen Austauschschüler nachweisen, dass sie gegen bestimmte, von den Highschools klar definierte Erreger geimpft sind. Daher muss bei vielen Austauschorganisationen mit der Bewerbung auch ein Impfpass eingereicht werden.

Neben den Standardimpfungen (Masern, Mumps und Röteln bzw. MMR, Diphtherie etc.) wurden die Hepatitis und Meningokokken Impfung in den letzten Jahren von vielen Organisationen und Schulen zu Pflichtimpfungen beim Schüleraustausch bzw. Schulbesuch in den USA gemacht. Da Meningitis in den letzten Jahren immer mehr zum Thema wurde, gehört die Meningitis ACW135Y Konjugat Impfung mittlerweile zum allgemeinen Impfprogramm in den Vereinigten Staaten.

Tipp: Erkundigen Sie sich im Vorfeld Ihres Auslandssemesters bzw. Austauschs in den USA bei Ihrer Highschool oder Universität.

Impfungen bei GreenCard

Wer mit der GreenCard in die USA auswandern möchte, muss sich an bestimmte Impfbestimmungen für die USA halten. Das amerikanische Gesetz schreibt einige Impfungen für jeden vor, der in die USA auswandern will bzw. eine GreenCard beantragt.

Im Ramen des Auswanderungsprozesses ist u. a. eine ärztliche Untersuchung beim Vertragsarzt notwendig, bei der geprüft wird, ob ansteckende Krankheiten vorliegen. Der Impfpass muss ebenfalls mitgebracht werden, damit der Impfschutz überprüft werden kann.

Tipp für GreenCard Antragsteller: Notwendige Impfungen können Sie auch im Vorfeld bei Ihrem Hausarzt machen lassen.

Die notwendigen Impfungen unterscheiden sich je nach Alter der betreffenden Person. D. h. jedes Familienmitglied benötigt unter Umständen andere Impfungen. Außerdem variieren die Impfbestimmungen für die USA je nach Heimatland bzw. US Konsulat. Jeder, der eine GreenCard beantragt, sollte sich daher beim zuständigen US Konsulat über die dort geltenden Impfbestimmungen für die USA informieren. 

Antragsteller in Deutschland beantragen ihre GreenCard im US Konsulat Franfurt am Main. Nachfolgend finden Sie eine Liste mit den in Deutschland benötigten Pflichtimpfungen für die USA:

  • Hepatitis A
  • Hepatitis B
  • Pneumokokken (PCV)
  • Influenza Typ B (Hib)
  • Rotavirus
  • Tetanus, Diphtherie Toxoide, Keuchhusten (Pertussis), (DTP/DTaP/DT)
  • Kinderlähmung (Polio) (IPV/OPV)
  • Influenza (Grippenschutzimpfung)
  • Mumps (Parotitis epidemica)
  • Masern (Morbilli)
  • Röteln (Rubella)
  • Windpocken (Varicella)
  • Diphterie Tetanus (Td)
  • Diphtherie Tetanus Keuchhusten (Pertussis) (Tdap)
  • Meningokokken (MCV/MPSV)

Ausnahmen:

Wer schon einmal Masern, Röteln etc. hatte und dagegen immun ist, kann sich eine Bestätigung hierüber durch seinen Hausarzt einholen (Antikörpertest bzw. Titer Bestimmung).

Bild von einem Arzt, der Impfungen für die USA vornimmt

Ihr Hausarzt frischt notwendige Impfungen auf

 

Impfempfehlung USA

In Teilen der US Bevölkerung gibt es mitunter eine unzureichende Gesundheitsversorgung. Es besteht also die Möglichkeit einer Ansteckung mit einer Krankheit, die in Europa fast ausgerottet ist. So mancher Impfschutz kann also sehr sinnvoll sein. Je nachdem, wie Sie Ihre Reise und Ihren Aufenthalt in Amerika gestalten, gibt es unterschiedliche empfohlene Impfungen für die USA.

Personengruppen Art der Reise Empfohlener Impfschutz
Pauschalurlauber

Aufenthalt in amerikanischen Städten & Metropolen

Unterkunft & Verpflegung im Hotel

Fahrten ins Landesinnere nur im Rahmen von organisierten Ausflügen

keiner, ggf. aktuelle Reisewarnungen prüfen
Backpacker

Erkundung des Landesinneren individuell per Trekking- oder Camping-Reise

Aufenthalt in einfachen Unterkünften & Hotels

Hepatitis B, Tollwut (da Umgang mit Tieren möglich)
Personen, die sich längere Zeit in den USA aufhalten (Expats, Geschäftsreisende, Austauschbesucher, GreenCard Inhaber) Langzeitaufenthalt in den USA (z. B. Austauschjahr, Auswanderung, Geschäftsreise, Ruhestand) Hepatitis B
Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen Tätigkeit in Krankenhäusern & Pflegeeinrichtungen und infolgedessen enger Kontakt zur US Bevölkerung Hepatitis B, Meningokokken Serotypen A, C, W135, Y
Personen unter 25 Jahren mit engem Kontakt zur US Bevölkerung Austausch in den USA (z. B. Highschool Jahr, Summer Work Travel etc.)

Hepatitis B, Meningokokken Serotyp B, Meningokokken Serotypen A, C, W135, Y

Wenn Sie zu einer der oben genannten Personengruppen gehören, empfiehlt es sich, Ihren Impfschutz zu prüfen bzw. zu ergänzen oder aufzufrischen – so sind Sie auf der sicheren Seite und bleiben gesund.

Wichtig: Es gibt kein Patentrezept für die richtigen Impfungen. Welcher Impfschutz auf Sie zutrifft, ist immer abhängig von dem ganz individuellen Infektionsrisiko vor Ort in den USA sowie von Ihrem Reisestil und der Dauer des geplanten Aufenthalts in den Vereinigten Staaten. Natürlich sollte bei der Frage nach notwendigen Impfungen für die USA auch Ihr derzeitiger Gesundheitszustand berücksichtigt werden.

Tipp: Sprechen Sie Ihre Krankenkasse bezüglich der empfohlenen Impfungen und einer möglichen Kostenübernahme an. Planen Sie zudem genügend Zeit für eventuell notwendige Impfungen ein (etwa 4 bis 6 Wochen vor der USA Reise).

Aktuelle Impfhinweise für die USA

Obwohl bei der Einreise in die USA keine Impfungen vorgeschrieben werden, kann es mitunter empfehlenswert sein quasi vorbeugend bestimmte Impfungen für die USA Reise vorzunehmen.

  • Hepatitis A und B
    Wenn Sie sich in Gebieten der Vereinigten Staaten aufhalten, in denen mangelnde Hygiene herrscht oder die medizinische Versorgung unzureichend ist, sollten Sie eine Hepatitis A und B Schutzimpfung in Betracht ziehen.
  • Schweinegrippe Virus H1N1
    Um mögliche Probleme bei der Einreise nach Amerika zu vermeiden, kann eine Impfung gegen das Schweinegrippe Virus H1N1 in Betracht gezogen werden. Sollte bei USA Urlaubern der Verdacht auf Schweinegrippe bestehen, können die CBP Officer die Einreise verweigern.
  • West Nil Fieber
    Im Jahr 1999 wurden die ersten West Nile Viruserkankungen in den Vereinigten Staaten bekannt. Während der Sommermonate treten seitdem häufig WNV-Infektionen von der Ostküste der USA bis nach Kalifornien auf. Es gibt leider keine entsprechende Schutzimpfung, allerdings können Sie sich vor infizierten Mücken, die Überträger des Virus sind, mit Mückenschutzmittel und langärmiger Kleidung schützen.

Darüber hinaus besteht ein erhöhtes Risiko für:

  • Darminfektionen
  • Borreliose
  • Zika Virus (Florida)
  • St. Louis Enzephalitis (vorwiegend im Süden der USA in den Sommer- und Herbstmonaten)
  • Rocky Mountain Fleckfieber (von April bis September)

Tipp: Informieren Sie sich etwa 6 Wochen vor Ihrer USA Einreise über aktuelle Impfhinweise, damit Sie ggf. notwendige Impfungen rechtzeitig vor der USA Reise veranlassen können. Das Auswärtige Amt sowie die Gesundheitsbehörde der USA (CDC) veröffentlichen Reisewarnungen und aktuelle medizinische Hinweise und die US Botschaft hilft Ihnen ebenfalls gerne weiter.

Impfungen je nach US Bundesstaat

Viele USA Reisende fragen sich, ob die Impfvorschriften in jedem US Bundesstaat anders sind. Braucht man beispielsweise in Hawaii Impfungen, die sich von den Impfungen in Florida unterscheiden? Fakt ist: Es gibt keine verbindlichen Impfvorschriften für die USA Einreise, allerdings zum Teil unterschiedliche Impfbestimmungen in den 50 US Bundesstaaten. Diese gelten allerdings in der Regel bei Langzeitaufenthalten in den USA oder Schulbesuchen bzw. Immatrikulation an einer US Universität.

Je nach Reiseziel ist das Risiko sich mit einer Krankheit oder einem Virus anzustecken, höher oder geringer. Folgende Erreger sind prinzipiell relevant: 

Hepatitis A

In mehreren US Bundesstaaten wurden vom Centers for Disease Control and Prevention, kurz CDC, Hepatitis A Ausbrüche vermeldet.
Hepatitis A Erkrankungen sind insbesondere unter obdachlosen und suchtkranken Menschen verbreitet. Im Jahr 2018 wurden in den Vereinigten Staaten 11.166 Hepatitis A Infektionen angezeigt. In folgenden US Bundesstaaten wurden die meisten Krankheitsfälle bekannt:

  • Kentucky
  • West Virginia
  • Ohio
  • Indiana

Das Risiko für Sie als USA Reisender ist zwar vergleichsweise gering, aber wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich um eine entsprechende Schutzimpfung gegen Hepatitis A kümmern.

Masern

In den US Bundesstaaten New York und New Jersey wurden seit Oktober 2018 mehrere Fälle von Masern gemeldet. In 2019 sind bisher 1.109 Menschen in 28 US Bundesstaaten erkrankt.
Aufgrund des weltweiten Anstiegs der Masernerkrankungen soll ab März 2020 die Masernimpfung in Deutschland Pflicht werden.

Tipp: Lokale Hygienemängel und Ausbrüche von Krankheiten können immer wieder auftreten. Machen Sie sich daher im Vorfeld Ihrer Amerika Reise schlau und prüfen Sie in jedem Fall Ihren Impfschutz vor Abflug!

Zika Virus

Der Zika Virus ist in Florida verbreitet und wird über infizierte Mücken auf den Menschen übertragen. Hier hilft nur schützende, lange Kleidung und Mückenschutzmittel.

Impfungen für Kinder und Erwachsene

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch Institut gibt einen Impfkalender für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene heraus, der die Standardimpfungen enthält. Vor Ihrer USA Reise ist es ratsam, die Impfungen für Kinder und Erwachsene zu überprüfen und bei Bedarf zu vervollständigen.

Nachfolgend sehen Sie eine Übersicht aller empfohlener Schutzimpfungen: 

Babys, Kinder & Jugendliche Mädchen & Jungen von 9 - 17 Jahren Erwachsene ERWACHSENE ab 60 Jahren

Rotaviren

HPV Impfung (Humane Papillomviren)

Poliomyelitis, falls nicht grundimmunisiert und keine Auffrischungsimpfung erfolgte

Influenza (Grippe)

Hepatitis B   Masern, für nach 1970 geborene Erwachsene, die nicht oder in ihrer Kindheit nur einmalig gegen Masern geimpft wurden Pneumokokken (Bakterien, die Lungenentzündungen auslösen können) 
Diphtherie  

Alle 10 Jahre Auffrischung gegen Diphtherie, Tetanus und Pertussis

Herpes zoster (Gürtelrose) 
Tetanus (Wundstarrkrampf)      
Poliomyelitis (Polio, Kinderlähmung)      
Haemophilus influenzae Typ b (Hib)      
Pertussis (Keuchhusten)      
Mumps, Masern, Röteln (MMR)      
Varizellen (Windpocken)      
Pneumokokken      
Meningokokken C      

Falls nicht bereits erfolgt, empfehlen sich folgende Reiseimpfungen für die USA:

  • Hepatitis A
  • Polio

Bei einem Langzeitaufenthalt in den USA oder besonderer Gefährdungslage sollten zusätzlich folgende Schutzimpfungen vorliegen:

  • Hepatitis B
  • Typhus
  • Tollwut
  • Meningokokken (ACWY)

Bild von einer Mutter mit Kind beim Impfen in den USA

Besonderheiten bei Impfungen in den USA für Kinder

Kinder, die Ihre Eltern in die USA begleiten, oder Jugendliche, die Auslandserfahrung sammeln, sind zum Teil an strenge Impfvorgaben gebunden. An Kindergärten, Schulen und Universitäten in den Vereinigten Staaten gelten spezielle Impfauflagen. Ungeimpfte Kinder sind von dem Besuch öffentlicher Einrichtungen ausgeschlossen! Informieren Sie sich daher schon vor der Einreise in die USA, welche Impfungen jeweils an der von Ihren Kindern besuchten Bildungseinrichtung nachgewiesen werden müssen und ergänzen Sie noch fehlenden Impfschutz für Ihre Kinder.

Neben der Windpocken Impfung in vielen Bundesstaaten der USA ist auch die Masern Impfung eine Pflicht­imp­fung. Im US Bundesstaat New Jersey beispielsweise ist die Grippeimpfung vorgeschrieben. In zahlreichen Bundesstaaten der USA ist darüber hinaus die HPV Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs gesetzlich verankert.

Tipp: Berücksichtigen Sie immer die aktuellen medizinischen Hinweise für Erwachsene und Kinder. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldet beispielsweise im ersten Quartal 2019 weltweit viermal so viele an Masern Erkrankte wie im Vorjahreszeitraum. Eine Schutzimpfung gegen Masern für Erwachsene und Kinder sollte daher in der Reisevorbereitung für Ihren USA Aufenthalt nicht fehlen.

Impfungen für Haustiere - Einreisebestimmungen für Hund & Co.

Das Wichtigste vorab: Wenn Sie in die USA reisen, spricht grundsätzlich nichts dagegen, dass Sie Ihren Vierbeiner mitnehmen. Natürlich müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

Damit Sie mit Ihrem Haustier in die USA einreisen dürfen, muss es kerngesund sein. Oder anders gesagt: Ihr Liebling darf keine ansteckenden Krankheiten haben! Am Flughafen wird der Gesundheitszustand Ihres Haustieres dann auch entsprechend überprüft.

Einreisebestimmungen mit Hund  

Die Einreise mit Hund in die USA unterliegt noch einmal weiteren Besonderheiten:

  1. Wenn Sie Ihre Fellnase in die Vereinigten Staaten begleiten soll, benötigen Sie zwingend einen Impfpass für Ihren Hund.
  2. Sie müssen sich im Vorfeld Ihrer USA Einreise darum kümmern, dass der Impfpass Ihres Hundes von einer zuständigen Stelle übersetzt wird.
  3. Das Vorliegen einer aktuellen Tollwutimpfung ist ebenfalls Pflicht. Die Tollwutimpfung darf bei einem geplanten USA Aufenthalt nicht länger als 30 Tage zurückliegen.

Wie Sie Ihren Hund auf die USA Einreise vorbereiten

Wenn Sie ohne diese Belege in die Vereinigten Staaten reisen, wird Ihr Liebling nach der Einreise in die USA zunächst einer Impfung unterzogen und anschließend für 30 Tage in Quarantäne gehalten. Also seien Sie besser vorbereitet und ersparen Sie sich und Ihrem Hund den unnötigen Stress!

Reiseapotheke & Auslandskrankenversicherung

Der beste Impfschutz hilft nichts, wenn Sie wichtige Medikamente bei Ihrer USA Reise vergessen oder keine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen wurde. 

Gut sortierte Reiseapotheke

Seien Sie für leichte Erkrankungen und kleinere Notfälle in den USA gerüstet: Eine Reiseapotheke ist bei jedem USA Aufenthalt zu empfehlen. Impfungen hin oder her, das gehört hinein:

  • Medikamente gegen Reisekrankheit
  • Schmerzmittel
  • (Wund-)Desinfektionsmittel
  • Pflaster bzw. Verbandsmaterial
  • Insektenschutz bzw. Mückenschutz
  • Sonnenschutz
  • Fieberthermometer
  • Medikamente gegen Fieber
  • Medikamente gegen Durchfall
  • Hautsalbe bei Reizungen, Insektenstichen o. Ä.
  • last but not least: Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen

Weitere Tipps bekommen Sie in der Apotheke in Ihrer Nähe.

Neben Impfungen hilft eine gut sortierte Reiseapotheke

Auslandskrankenversicherung für die USA

Wenn Sie privat nach Amerika reisen, sollten Sie sich im Vorfeld des geplanten Aufenthalts unbedingt um eine sogenannte Auslandsreise Krankenversicherung abschließen. Wer hier nicht abgesichert ist, riskiert im Krankheitsfall, dass erhebliche Kosten anfallen.

Wenn ein krankheits- oder unfallbedingter Rücktransport ins Heimatland (z. B. Deutschland) vonnöten ist, werden die Kosten ausschließlich von einer privaten Auslandskrankenversicherung getragen. Die gesetzliche Krankenversicherung reicht an dieser Stelle nicht aus.